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Dienstag 24.9.2013

Energetische Gebäudesanierung in Deutschland

 

Die Bundesregierung will bis 2050 den Energiebedarf im Gebäudebereich um 80 % verringern.

 

Die Studie „Energetische Gebäudesanierung in Deutschland“, erarbeitet vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dem Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft der Universität Darmstadt (FBI) für das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), diskutiert zwei Ansätze:

 


 

Beim Ansatz 1 „technologiegebunden“, schreibt der Gesetzgeber die Art der Maßnahmen, deren zeitliche Umsetzung und den Grad der Nutzung regenerativer Energien vor.

 

Die Ergebnisse der Studie hierzu lauten:

 

Die volkswirtschaftlichen Kosten für die Gebäudesanierung belaufen sich bis 2050 auf 2,1 Bio. Euro.

 

Die Durchschnittkosten für ein Einfamilienhaus betragen 140.000 Euro, für ein Mehrfamilienhaus 303.000 Euro.

 

Das Wohnen verteuert sich in Einfamilienhaus um 260 Euro pro Monat, im Mehrfamilienhaus um 140 Euro pro Wohneinheit pro Monat.

 


 

Beim Ansatz 2 „technologieoffen“ können Immobilieneigentümer die Energiesparmaßnahmen und die Zeitpunkte frei wählen, solange die vorgegebenen Ziele erreicht werden.

 

Die wichtigsten Studienergebnisse lauten bei diesem Ansatz:

 

Die volkswirtschaftlichen Kosten für die energetische Gebäudesanierung belaufen sich bis 2050 auf 1,7 Bio. Euro.

 

Die Durchschnittskosten liegen je nach Gebäudetyp zwischen 16 und 33 % unter denen des Ansatzes 1.

 

Das Wohnen verteuert sich im Einfamilienhaus um 140 Euro pro Monat, im Mehrfamilienhaus um 100 Euro pro Wohneinheit pro Monat.

 

Das Fazit der Studie: Selbst in der günstigeren Variante 2 werden viele Eigenheimbesitzer die nötigen finanziellen Mittel für eine energetische Haussanierung nicht aufbringen können.

 

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